Wesentliche Themen

Die für den Flughafen München wesentlichen Themen wurden auf Basis einer Wesentlichkeitsanalyse ermittelt und im Zuge der Verzahnung mit der ACI Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr 2020 aktualisiert, erweitert und teilweise zusammengelegt. Gemäß den im GRI Content Index dargestellten GRI Standards werden die Managementansätze des Flughafens präsentiert. Die konzernweite Wesentlichkeitsmatrix und das Nachhaltigkeitsprogramm sind weitere wichtige Elemente des strategischen Nachhaltigkeitsmanagements.

Unternehmen und Management

GRI 3-2: Wesentliche Themen

 

GRI 3-1: Prozess zur Bestimmung der wesentlichen Themen

 

GRI 3-3: Management der wesentlichen Themen

 

Zugehöriger GRI-Standard

Die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen wurden auf Basis einer Wesentlichkeitsanalyse ermittelt

 

Wesentlich intern nach Geschäfts­feldern

 

Wesentlich außerhalb der Organisation

 

 

 

 

 

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Wirtschaftliche Resilienz

 

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Politik und Behörden, Lieferanten und Geschäftspartner, Passagiere und Besucher, Airlines, Region

 

Strategie
Management
Grundlagen des Konzerns
Nachhaltigkeitsprogramm

 

GRI 201 Wirtschaftliche Leistung 2016
GRI 203 Indirekte ökonomische Auswirkungen 2016
GRI 401 Beschäftigung 2016

Corporate Governance & Business Ethics

 

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Airlines, Lieferanten und Geschäftspartner, Medien, Politik und Behörden, Mitarbeitende, Passagiere und Besucher, Verbände und Organisationen, Region

 

Compliance-Management-System
Code of Conduct
Grundlagen des Konzerns
Nachhaltigkeitsprogramm
Regionale Wirtschaft
Beschaffung von Leistungen

 

GRI 201 Wirtschaftliche Leistung 2016
GRI 204 Beschaffungspraktiken 2016
GRI 205 Korruptionsbekämpfung 2016
GRI 206 Wettbewerbsfähiges Verhalten 2016
GRI 207 Steuern 2019
GRI 308 Umweltbewertung der Lieferanten 2016
GRI 402 Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis 2016
GRI 407 Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen 2016
GRI 408 Kinderarbeit 2016
GRI 409 Zwangs- oder Pflichtarbeit 2016
GRI 413 Lokale Gemeinschaften 2016
GRI 414 Soziale Bewertung der Lieferanten 2016
GRI 415 Politische Einflussnahme 2016
GRI 417 Marketing und Kennzeichnung 2016

Luftverkehrsentwicklung und Sicherheit

 

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Passagiere und Besucher, Airlines, Lieferanten und Geschäftspartner, Verbände und Organisationen, Region

 

Strategie und Management - Geschäftsfeld Aviation
Sicherheit
Geschäftsverlauf Aviation
Nachhaltigeitsprogramm
Verkehrszahlen Luftfahrt
Einsatzzahlen der Feuerwehr

 

GRI 418 Schutz der Kundendaten 2016
GRI AO1 Passagierzahlen
GRI AO2 Flugbewegungen
GRI AO3 Frachttonnage
GRI AO9 Vorfälle Vogelschlag

Digitalisierung

 

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Passagiere und Besucher, Lieferanten und Geschäftspartner, Verbände und Organisationen

 

Digital Airport
Nachhaltigkeitsprogramm

 

GRI 418 Schutz der Kundendaten 2016

Infrastrukturentwicklung und Nachhaltiges Bauen

 

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Region, Lieferanten und Geschäftspartner, Passagiere und Besucher

 

Strategie und Management - Geschäftsfeld Real Estate
Bedarfsgerecht planen und ausbauen
Standort & Ausbau
Nachhaltigkeitsprogramm
Flughafen Ökoflächen

 

GRI AO8 Anzahl der entschädigender Personen anhand des Flughafenausbaus

Produktqualität und Zufriedenheit der Kund:innen

 

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Politik und Behörden, Lieferanten und Geschäftspartner, Airlines, Passagiere und Besucher, Verbände und Organisationen

 

 

 

GRI 416 Kundengesundheit und -sicherheit 2016
GRI 417 Marketing und Kennzeichnung 2016

Der Flughafen München stellt sich selbst hohe Ansprüche an die Erfüllung der Kundenbedürfnisse und gilt nach Bewertungen der britischen Unternehmensberatung Skytrax als Premium-Qualitätsanbieter.

Verantwortlich für die hohe Qualität der am Flughafen München angebotenen Dienstleistungen sind die Geschäftsfelder Aviation, Commercial Activities und Real Estate.

Der Stab Konzernentwicklung verantwortet die für die Kundenorientierung wichtigen Steuerungselemente des Unternehmens und managt diese anhand des Passagiererlebnisindex (PEI), der Airport Service Quality (ASQ), des 5-Star-Rezertifizierungsaudits und der ACI Airport Health Accreditation (AHA). Diese Steuerung inkludiert auch die zentralen Schnittstellen zum Dialogmanagement und zertifi-zierten Qualitätsmanagement.

Zu den zentralen Kundengruppen des Flughafens München zählen neben den Flug-gesellschaften auch die Flugreisenden sowie die auf dem Flughafen-Campus angesiedelten Unternehmen.

Die Entwicklung der letzten Jahre sowie Ziele und Maßnahmen zum Thema Kun-denorientierung und Produktqualität können den Nachhaltigkeitskennzahlen und dem Nachhaltigkeitsprogramm entnommen werden.


Landseitige Verkehrsanbindung und Intermodalität

 

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Region, Passagiere und Besucher, Politik und Behörden, Lieferanten und Geschäftspartner, Airlines

 

Strategie und Management - Bedarfsgerecht planen und ausbauen
Neue Wege zum Airport
Geschäftsfeld Real Estate
Nachhaltigkeitsprogramm

 

 

Off-Campus Wachstum und Entwicklung neuer Geschäftsfelder

 

 

 

 

 

 

 

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Lieferanten und Geschäftspartner, Politik und Behörden

 

Strategie und Management - Internationales Geschäft bleibt erfolgreich
Munich Airport International
LabCampus
LabCampus die Stadt von morgen
Nachhaltigkeitsprogramm

 

 

Nachhaltiges Destinationsmanagement und -marketing

 

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Politik und Behörden, Lieferanten und Geschäftspartner, Region, Passagiere und Besucher, Airlines

 

Nachhaltigkeitsprogramm

 

 

Mitarbeitende und Gesellschaft

GRI 3-2: Wesentliche Themen

 

GRI 3-1: Prozess zur Bestimmung der wesentlichen Themen

 

GRI 3-3: Management der Wesentlichen Themen

 

Zugehöriger GRI-Standard

Die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen wurden auf Basis einer Wesentlichkeitsanalyse ermittelt

 

Wesentlich intern nach Geschäfts­feldern

 

Wesentlich außerhalb der Organisation

 

 

 

 

 

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Dialog mit gesellschaftlichen Anspruchsgruppen

 

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Airlines, Lieferanten und Geschäftspartner, Medien, Politik und Behörden, Mitarbeitende, Passagiere und Besucher, Verbände und Organisationen, Region, Wissenschaft und Forschung

 

Nachhaltige Unternehmenssteuerung
Stakeholderdialog
Dialog mit den Anspruchsgruppen
Gesellschaftliches Engagement
Flughafen & Region
Nachhaltigkeitsprogramm

 

GRI 203 Indirekte ökonomische Auswirkungen 2016
GRI 207 Steuern 2019
GRI 413 Lokale Gemeinschaften 2016

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

 

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Mitarbeitende, Airlines, Lieferanten und Geschäftspartner, Verbände und Organisationen

 

Arbeitsicherheit
LTIF
Nachhaltigkeitsprogramm

 

GRI 403 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 2018
GRI 401 Beschäftigung 2016
GRI 416 Kundengesundheit und -sicherheit 2016

Die Bereiche Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin (MediCare) und Betriebliches Gesundheits- und Eingliederungsmanagement sind hauptverantwortlich für das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz (A&G) im Konzern. Sie arbeiten eng mit dem Arbeitgeber und dem Betriebsrat zusammen. Diese Kooperation bildet ein solides Fundament zur nachhaltigen und systematischen Entwicklung präventiver Maßnahmen, die der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit zugutekommen.

Das Arbeitsschutzmanagement sorgt dafür, dass strategische Vorhaben zum A&G in den Arbeitsalltag integriert werden und entwickelt hierfür innovative Präventionskonzepte.

Das Arbeitsschutzmanagement hat neben der Optimierung von Arbeitsabläufen, vor allem im operativen Bereich, das Ziel, Transparenz und Klarheit zu gesetzlichen und betrieblichen Vorgaben sowie einem arbeits- und gesundheitsschutzgerechten Verhalten zu schaffen.

Die Arbeits- und Gesundheitsschutzpolitik der FMG wurde im Rahmen der Implementierung eines Arbeitsschutzmanagementsystems entwickelt. Die Konzepte und Ziele im Bereich Arbeitsschutz gelten für die FMG und alle Tochtergesellschaften und die Enkelgesellschaft AeroGround Berlin (exklusive Medicare). Geschäftsführung und Führungskräfte beschließen weitsichtig einen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz fördern die relevanten Maßnahmen, um Arbeitsunfälle, Verletzungen und berufsbedingte Erkrankungen zu vermeiden. Die Untereinheit Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz unterstützt konzernweit, dass die A&G-Politik implementiert und gelebt wird.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Der Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement ist in der neuen Organisationsstruktur seit 2022 verantwortlich für die Umsetzung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements. Wissenschaftliche Erkenntnisse und die Nutzung moderner Tools und Methoden bilden hierbei das Fundament. Dazu gehören unter anderem die Ergonomieberatung, Präventionsprogramme, Fitnessstudio und der Betriebssportverein. Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung und der Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten am Flughafen München.

MediCare

Die MediCare Flughafen München Medizinisches Zentrum GmbH bietet mit einem hochspezialisierten Team aus Ärzt:innen und Pfleger:innen ein breites Spektrum medizinischer Dienste an. Dazu gehören die Notfallversorgung von Reisenden, Besucher:innen und Mitarbeitenden sowie arbeitsmedizinische und flugärztliche Leistungen. Zusätzlich zur Airport Clinic M wird die Privatklinik Munich AirportClinic GmbH betrieben. Die stationäre Versorgung erfolgt in den Bereichen Orthopädie, Chirurgie und Plastische Chirurgie. Zusätzlich betreibt die MediCare seit März 2022 die Corona-Teststation im MAC.

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Der Flughafen München bietet allen Beschäftigten der FMG und AeroGround Unterstützung im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) an. Das im Konzernbereich Personal angesiedelte Team trägt einen wesentlichen Teil zur Wiederherstellung, zum Erhalt und zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit bei. Das BEM beruht auf den Prinzipien Freiwilligkeit, Gleichheit, umfassende Beteiligung, Vertraulichkeit und Datenschutz, sowie Prävention.

Arbeitsschutz

Neben der Flughafen München GmbH betreut der Bereich Arbeitsschutz auch alle Tochtergesellschaften und die Enkelgesellschaft AeroGround Berlin (ausgenommen MediCare) sowie mehrere externe Unternehmen am Campus. Um die gesetzliche Anforderung (Arbeitssicherheitsgesetz) der „Anbindung der Arbeitssicherheit an die Leitung des Betriebs“ zu gewährleisten, berichtet die leitende Fachkraft für Arbeitssicherheit alle Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung.

Für das Unfallmeldewesen und die Unfallanalyse stehen alle relevanten Daten im zentralen IT-System Quentic für die weitere Auswertung zur Verfügung. So können Maßnahmen abgeleitet und deren Umsetzung und Wirkung geprüft werden, woraus sich eine aussagekräftige Unfallstatistik erstellen lässt.

Um eine hohe Qualität in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsschutz erhalten zu können, erfolgen nach Bedarf Prozessreviews anhand gesetzlicher und betrieblicher Vorgaben. Zusätzlich fließen international anerkannte Kennzahlen mit in die Beurteilung ein und ermöglichen einen internationalen Vergleich mit anderen Flughäfen. Hierfür wird seit 2021 zusätzlich die Lost Time Incident Frequency (LTIF) als Kennzahl zur Unfallhäufigkeit erhoben, welche künftig in weiteren Tochtergesellschaften als soziale Steuerungskennzahl verwendet wird.



Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden


 

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Mitarbeitende, Region

 

Personalkennzahlen
Nachhaltigkeitsprogramm

 

GRI 202 Marktpräsenz 2016
GRI 401 Beschäftigung 2016

Der Konzernbereich Personal definiert die Vorgaben für alle strategischen und operativen Fragestellungen einer modernen, leistungsfähigen und am Menschen orientierten Personalpolitik. Durch eine effiziente Vernetzung dieses Aufgabenspektrums gewährleistet der Personalbereich ein attraktives Arbeitsumfeld für alle Arbeitnehmer:innen im Konzern und bietet darüber hinaus eine Vielzahl freiwilliger betrieblicher Leistungen an.

Das Arbeitgebermarketing sichert die Positionierung der Employer Brand gegenüber bestehenden Mitarbeitenden und potenziellen Bewerber:innen. Neben der externen Kommunikation wurde die interne Perspektive innerhalb der klassischen HR-Marketing-Aufgaben verstärkt. Gesellschaftliche Trends der letzten Jahre, wie die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt sowie die digitale Transformation und der dafür nötige Kulturwandel innerhalb des Konzerns, beschäftigen das Unternehmen weiterhin.

Die Konzerneinheit Konzernausbildung des Konzernbereichs Personal ist für die Berufsausbildung von Nachwuchskräften im Konzern sowie für das bedarfsorientierte Ausbildungsportfolio der Flughafen München GmbH verantwortlich. In Zusammenarbeit mit Hochschulen und Ministerien konzipiert und implementiert das Team auch neue Ausbildungsberufe und duale Studiengänge.

Der Flughafen München orientiert sich an seinem Arbeitgeberversprechen, das sich aus der Markenpositionierung des Unternehmens ableitet. Der Flughafen München Konzern bietet eine Reihe von betrieblichen Zusatzleistungen, die eine gesunde Work-Life-Balance ermöglichen. Viele Aktivitäten zielen außerdem darauf ab, die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden zu erhalten oder zu verbessern. Diese berücksichtigen immer auch die individuellen Lebensphasen der Beschäftigten.

Zum Schutz der Beschäftigten vor einer Infektion mit dem Coronavirus wurde eine Vielzahl von Maßnahmen entwickelt. Neben einer verstärkten Aufklärung und der Kommunikation von Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen wurde das Thema „remote work“ vorangetrieben.

Damit bietet die FMG ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit, die berufliche Tätigkeit verstärkt im Homeoffice oder von einem anderen Ort auszuüben. Für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben Mitarbeitende außerdem die Möglichkeit, die Arbeit in den Tagesrandzeiten ausüben.

Die FMG nutzt die gesammelten Erfahrungen zur mobilen Arbeit, um eine zeitgemäße und bedarfsorientierte Betriebsvereinbarung zu entwickeln, die den Umgang mit Home- und Mobileoffice zukünftig definiert.

Die Bewertungen des Arbeitgebers Flughafen München sind Zeugnis der hohen Motivation und Identifikation der Airport-Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen.. Um auch zukünftig eine hohe Teilhabe der Mitarbeitenden zu erzielen, setzt der Flughafen München auf Beteiligungs- und Dialogformate mit der Geschäftsführung und Führungskräften, aber auch Befragungen, beispielsweise zum Thema Homeoffice oder zur Erhebung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz.

Die Entwicklung der letzten Jahre sowie Ziele und Maßnahmen können den Nachhaltigkeitskennzahlen und dem Nachhaltigkeitsprogramm entnommen werden.


Kompetenzmanagement und Entwicklung der Mitarbeitenden


 

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Mitarbeitende, Airlines, Lieferanten und Geschäftspartner

 

Weiterbildungsstunden
Nachhaltigkeitsprogramm

 

GRI 404 Aus- und Weiterbildung 2016

Die Personalentwicklung und die Führungskräftebetreuung unterstützen in ihren beratenden und konzeptionellen Funktionen die Strategie und die kurz- und mittelfristige Ausrichtung des Unternehmens. Dabei orientiert sich das langfristig ausgerichtete Personalkonzept an der aktuellen Geschäftssituation und Unternehmensstrategie sowie an gesellschaftlichen Megatrends wie demografischer Wandel, Diversity, Digitalisierung, Individualisierung, Mobilität, Gesundheit oder Bildung. Der Personalbereich nutzt diverse Instrumente für die Auswahl und die Entwicklung von Mitarbeitenden und Führungskräften.

Für die Sicherstellung der Entwicklungsqualität hat die Personalentwicklung und Führungskräftebetreuung auch eine Governance-Rolle inne. Sofern sinnvoll, werden individuelle, leistungsorientierte Vergütungsziele mit verantwortlichen Führungskräften der Leitungsebene 2 festgelegt.

Beispielhafte Weiterbildungs- und Entwicklungsmaßnahmen sind:

Qualifikation von Führungskräften

In speziellen Schulungen optimiert die FMG durch eine Kombination aus freiwilligen Abschnitten und Pflichtmodulen kontinuierlich die Kompetenzen ihrer Führungskräfte. Mit dem „Führungsdialog“ startet ein regelmäßiger Meinungsaustausch zwischen der Geschäftsführung und Führungskräften anhand neuer „Führungsrollen“.

Virtuelles Onboarding

Eine wichtige Orientierungshilfe für neue Mitarbeiter:innen des Flughafen München Konzerns ist neben der Einarbeitung durch Kolleg:innen und Vorgesetzte die zweitägige virtuelle Onboarding-Veranstaltung.

Mitarbeitendengespräche

Die jährlichen Mitarbeitendengespräche sind durch eine Betriebsvereinbarung fest in der Unternehmenskultur verankert. Alle Beschäftigten haben so die Gelegenheit, mit ihrer Führungskraft in einem vertraulichen Rahmen die Zusammenarbeit zu reflektieren, die Arbeitsleistung zu besprechen und bei Bedarf Ziele, Arbeitsschwerpunkte und Qualifizierungsmaßnahmen festzulegen.

Der Flughafen München betreibt mit der Airport Academy eine zertifizierte, konzerneigene Bildungseinheit, die operative Personalthemen wie Training, Coaching und Teamentwicklung abdeckt. 2023 soll die Airport Academy auf das Gelände des LabCampus umziehen und somit wieder Teil des Flughafen-Campus werden. Zukünftig wird die Weiterbildung von Mitarbeitenden wieder ein Fokusthema für die FMG werden.

Die Entwicklung der letzten Jahre sowie Ziele und Maßnahmen können den Nachhaltigkeitskennzahlen und dem Nachhaltigkeitsprogramm entnommen werden.



Chancengleichheit und Diversity Management

 

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Lieferanten und Geschäftspartner, Medien, Politik und Behörden, Mitarbeitende, Passagiere und Besucher, Verbände und Organisationen, Wissenschaft und Forschung

 

Personalkennzahlen
Nachhaltigkeitsprogramm

 

GRI 405 Diversität und Chancengleichheit 2016
GRI 406 Nichtdiskriminierung 2016
GRI 410 Sicherheitspraktiken 2016

Als Arbeitgeber übernimmt die FMG im Konzernbereich Personal Verantwortung für die Mitarbeiter:innen, sichert Chancengleichheit und bietet Perspektiven auf allen Ebenen.

Bei der Stellenbesetzung folgt die FMG in erster Linie dem Eignungsprinzip (gemäß § 1 AGG). Gleichberechtigung ist Ausdruck des gelebten Markenkerns »Verbindung leben« und unterstützt die Umsetzung der Markenwerte des Unternehmens. Die FMG verfügt über eine hohe Kompetenz bei Einsatz und Weiterbeschäftigung von Mitarbeitenden mit gesundheitlichen Einschränkungen. Um den Frauenanteil sukzessive zu erhöhen, hat der Flughafen München Konzern statt einer festen Quote individuelle Zielgrößen auf jeder Leitungsebene definiert. Dies geschieht beispielsweise durch optimierte Wiedereinstiegs- und Flexibilisierungsmöglichkeiten (z.B. shared leadership) und die Förderung von qualifizierten Mitarbeiter:innen durch entsprechende Entwicklungsmaßnahmen.

Diversity ist und bleibt für den Flughafen München als Unterzeichner der Charta der Vielfalt ein zentrales Handlungsfeld.

Gelebt wird eine Unternehmenskultur, die die Vielfalt ihrer Mitarbeitenden wertschätzt. So wurde 2019 das Diversity- bzw. LGBTQI*-Netzwerk »queerport« aus Eigeninitiative der Belegschaft gegründet.

Die FMG hat eine Inklusionsbeauftragte, welche die Angelegenheiten schwerbehinderter Mitarbeitender vertritt und als Ansprechpartnerin für schwerbehinderte Beschäftigte dient (siehe: SGB IX, Rehabilitation und Teilhabe Menschen mit Behinderung).

Die FMG hat vielfältige Angebote, um Chancengleichheit im Unternehmen gewährleisten zu können: das betriebliche Eingliederungsmanagement, die Weiterbeschäftigung leistungsgewandelter Mitarbeiter:innen, die Einstellung von Menschen mit Schwerbehinderung und die Ausbildung junger Erwachsener, die in ihrer geistigen Entwicklung gefördert werden müssen.

Die Entwicklung der letzten Jahre sowie Ziele und Maßnahmen können den Nachhaltigkeitskennzahlen und dem Nachhaltigkeitsprogramm entnommen werden.


Lärmemissionen und Lärmschutz

 

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Airlines, Lieferanten und Geschäftspartner, Medien, Politik und Behörden, Verbände und Organisationen, Region, Wissenschaft und Forschung

 

Lärmschutz
Lärmschutz-Messungen
Nachhaltigkeitsprogramm
Bevölkerungsentwicklung in den angrenzenden Gemeinden
Lärmbeschwerden
gemessener Lärm
Betriebsrichtung

 

GRI AO7 Anzahl und prozentuale Veränderungen der Anwohnerzahlen in unmittelbarer Flughafennähe wegen Lärm

Umwelt und Klimaschutz

GRI 3-2: Wesentliche Themen

 

GRI 3-1: Prozess zur Bestimmung der wesentlichen Themen

 

GRI 3-3: Management der Wesentlichen Themen

 

Zugehöriger GRI-Standard

Die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen wurden auf Basis einer Wesentlichkeitsanalyse ermittelt

 

Wesentlich intern nach Geschäfts­feldern

 

Wesentlich außerhalb der Organisation

 

 

 

 

 

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Schonender Umgang mit Ressourcen

 

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Airlines, Lieferanten und Geschäftspartner, Medien, Politik und Behörden, Mitarbeitende, Passagiere und Besucher, Verbände und Organisationen, Region, Wissenschaft und Forschung

 

Umgang mit Ressourcen
Nachhaltigkeitsprogramm
Energieverbrauch und Emissionen
Abfall
Abwasser
Brauchwasserentnahme
Enteisungsmittel
Trinkwasserverbrauch
Wasserquellen
Gewässerproben

 

GRI 301 Materialien 2016
GRI 302 Energie 2016
GRI 303 Wasser und Abwasser 2018
GRI 306 Abfall 2020
GRI AO6 Eingesetzte Enteisungsmittel

Treibhausgas- (CO2) und Luftschadstoffemissionen

 

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Airlines, Lieferanten und Geschäftspartner, Medien, Politik und Behörden, Mitarbeitende, Passagiere und Besucher, Verbände und Organisationen, Region, Wissenschaft und Forschung

 

Energieverbrauch und Emissionen
Gemessene Schadstoffkonzentrationen
Emmittierte Luftschadstoffe
Nachhaltigkeitsprogramm

 

GRI 305 Emissionen 2016
GRI AO5 Luftqualität

Treibhausgasemissionen

Der Klimaschutz stellt die Luftfahrt in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Dabei muss zwischen den Auswirkungen des globalen Luftverkehrs und der Flughäfen unterschieden werden. Die Emissionen eines Flugzeuges verursachen oberhalb einer atmosphärischen Trennschicht in etwa 1.000 m Höhe nur noch eine sehr kleine oder gar keine lokale Wirkung am Flughafen und in seiner Umgebung. Die Menge der von den startenden und landenden Flugzeugen ausgestoßenen Treibhausgase wird gemäß ICAO (International Civil Aviation Organization) deshalb nur bis zu dieser Höhe ermittelt.

Im Jahr 2016 hat der Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH beschlossen, dass der Flughafen München bis 2030 ein CO2-neutral betriebener Airport wird. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Konzernbereich Recht, Gremien, Compliance und Umwelt, dem Servicebereich Technik sowie dem Stab Konzernentwicklung wurde die Neuausrichtung des Unternehmens vorangetrieben und das darüber hinaus noch ambitioniertere Ziel „Net Zero MUC 2050“ beschlossen. Dabei verfolgt der Flughafen München ein Umweltschutzprogramm, das über die gesetzlichen Vorgaben und Branchenstandards (CDP, ACA, EMAS, aireg) hinausgeht. Die Erfüllung dieses Ziels wird kontinuierlich überprüft. Dies geschieht im Rahmen eines Aufsichtsratsreportings, der Verwendung der nicht-finanziellen Steuerungskennzahl CO2-Reduktion, sowie der Teilnahme an unabhängigen externen Ratings.

Der Footprint des Flughafens wird nach den Vorgaben des international anerkannten Greenhouse Gas Protocol ermittelt. Als Reporting-, Steuerungs- und Kontrollinstrument des CO2-Managements dient eine eigens entwickelte Datenbank.

Die internationale Investoreninitiative zur weltweiten Offenlegung von Umweltdaten CDP (vormals »Carbon Disclosure Project«) hat den Flughafen München wegen seiner besonders effektiven Klimaschutzleistungen gewürdigt. In der 2021 ausgefüllten Klimawandelberichterstattung erhielt der Münchner Airport die Wertung »B«. Der europäische Flughafenverband ACI EUROPE würdigte die erfolgreiche Reduzierung von CO2-Treibhausgasemissionen der FMG mit einem Klimaschutz-Zertifikat der Bewertungsstufe »Level 3 – Optimisation«.

Politik und Luftverkehrswirtschaft beabsichtigen, die CO2-Emissionen des Luftverkehrs deutlich zu reduzieren. Beispielsweise sind das Kompetenzzentrum aireg (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany) und seine Mitglieder (FMG als Gründungsmitglied) bestrebt, die deutsche Luftfahrt ins Biokraftstoffzeitalter zu führen.

Die Konzerneinheit Umwelt ist verantwortlich für die Einhaltung und die Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems, das durch einen unabhängigen Umweltgutachter validiert wird. Es erfüllt die internationalen Standards der DIN EN ISO 14001:2015 und die Anforderungen der EMAS-Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 (Eco-Management and Audit Scheme).

Die Entwicklung der letzten Jahre sowie Ziele und Maßnahmen können den Nachhaltigkeitskennzahlen und dem Nachhaltigkeitsprogramm entnommen werden.


Luftschadstoffemissionen

Die Luftqualität ist entscheidend für die Gesundheit des Menschen sowie für das Gedeihen der Natur. Die Bewahrung der Luftqualität zählt zu den wichtigsten Aufgaben im Umweltschutz.

Die Anforderungen zur Wahrung der Luftqualität haben sich seit Inbetriebnahme des Flughafens erheblich verschärft. Grund dafür sind Maßgaben der Europäischen Union und deren Umsetzungen in nationales Recht. Um den Einfluss des Flughafenbetriebs auf die Luftqualität kontinuierlich zu überwachen, betreibt der Flughafen München deshalb umfangreiche Immissionsmessungen an zwei ortsfesten Luftgütemessstationen und seit 2014 zusätzlich mit einer mobilen Luftgütemessstation. Alle Messungen werden durch den Konzernbereich Recht, Gremien, Compliance und Umwelt (RC) in der Konzerneinheit Umwelt, speziell in der Untereinheit „Wasser/Boden/Luft“, sowohl technisch als auch inhaltlich gemanagt. Mit den Messungen und der zugehörigen Auswertung ist das akkreditierte Prüfinstitut Müller-BBM GmbH beauftragt, das nach § 29b BImSchG in Verbindung mit der Bekanntgabeverordnung (41. BImSchV) als sachverständige Stelle bekannt gegeben ist.

Die mobile Luftgütemessstation stellt der Flughafen München auch den Kommunen im Umland kostenfrei zur Verfügung, um die Luftqualität direkt vor Ort beobachten zu können.

Die Auswahl der stationär und mobil überwachten Messparameter orientiert sich an der 39. BImSchV (39. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes – Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen). Sowohl der Umfang der Messungen als auch die angewandten Messverfahren und Messmethoden sind mit dem Landesamt für Umwelt abgestimmt. Die eingesetzten Messsysteme entsprechen den einschlägigen Technischen Richtlinien und sind mit dem Lufthygienischen Landesüberwachungssystem Bayern (LÜB) vergleichbar.

Die Ergebnisse zur Luftqualität werden online nahezu in Echtzeit veröffentlicht. Validierte Luftgütedaten sind im Webreporting des Flughafens München und in den Messberichten zu finden.

Zur Überwachung der Luftqualität führt in Bayern das Bayerische Landesamt für Umwelt dauerhaft Untersuchungen nach den Anforderungen der 39. BImSchV durch. Zur Sicherstellung der nach der 39. BImSchV einzuhaltenden Immissionswerte werden in Bayern, wenn erforderlich, von den Regierungen in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Luftreinhaltepläne erarbeitet, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Luftreinhaltepläne sind dann aufzustellen, wenn Immissionsgrenzwerte zuzüglich festgelegter Toleranzmargen überschritten werden. Besteht die Gefahr, dass in der 39. BImSchV festgelegte Immissionsgrenzwerte überschritten werden, wird zudem ein Plan für kurzfristig zu ergreifende Maßnahmen aufgestellt. Die Maßnahmen sind entsprechend des Verursacheranteils unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes gegen alle Emittenten zu richten, die zur Überschreitung der Immissionswerte beitragen. Die Öffentlichkeit ist nach § 30 der 39. BImSchV von der zuständigen Behörde über die Luftqualität und insbesondere über die Überschreitung von Alarm- und Informationsschwellen zu unterrichten.

Die langjährigen Messergebnisse der am Flughafen München durchgeführten Luftgüte-überwachung machten und machen die Erstellung eines Luftreinhalteplans durch die zuständigen Behörden nicht erforderlich, da die Werte für Schadstoffe in der Luft die vorgegebenen Immissionsgrenzwerte deutlich unterschreiten.

Biodiversität

 

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Airlines, Lieferanten und Geschäftspartner, Medien, Politik und Behörden, Verbände und Organisationen, Region, Wissenschaft und Forschung

 

Biodiversität
Naturschutz
Flughafen-Ökoflächen
Nachhaltigkeitsprogramm

 

GRI 303 Wasser und Abwasser 2018
GRI 304 Biodiversität 2016
GRI 306 Abfall 2020
GRI AO4 Qualität des Niederschlagswassers

Airports Council International (ACI)
Internationale Vereinigung der Flughafenbetreiber mit Sitz in Montreal. Mitglied des ACI sind rund 1.950 Flughäfen in fast allen Ländern weltweit – darunter über 500 Flughäfen in 55 europäischen Ländern im Rahmen des ACI Europe.

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